Di

12

Dez

2017

Ich verabschiede mich in die Babypause

Das Biolino Institut schließt Ende Jänner seine Pforten

Was für ein spannendes Jahr 2017 doch war. Eine Achterbahn der Gefühle, voller anstehender Entscheidungen, großer Veränderungen, trauriger Schicksalsschläge und ganz wunderbarer Momente.

Gerade sitze ich in der Schweiz, schaue den dicken Schneeflocken zu, wie sie vom Himmel tanzen und ein kleines Wunder stupst gegen meine Bauchdecke. Ein Gefühl, so unbeschreiblich schön, dass ich platzen könnte vor Liebe und Freude. Ein Gefühl, das ich erahnte, aber nun, da sich unser sehnlichster Wunsch erfüllt hat, noch viel intensiver ist, als ich es mir jemals erträumt habe. Ein Gefühl, das mich sofort alle meine Prioritäten neu ordnen ließ.

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

(Hermann Hesse)

Und da sind wir, beim bezaubernden Anfang. Dem Anfang neuen Lebens, der für mich ein ganz natürliches Ende einer Zeit bedeutet, in der ich mich voller Freude mehr um andere, als um mich und meine Familie gekümmert habe. Eine intensive, wunderschöne Zeit, die mich wachsen ließ und die mich so reich beschenkt hat. Dafür möchte ich allen Biolino Mamas, Papas und Kindern danken. Ich nehme so viele schöne Erinnerungen an euch und eure Kinder mit und werde mich stets überglücklich an unsere gemeinsame Zeit zurück erinnern.

Das Glücksmomente Institut eröffnet

Das Ende des Biolino Institutes bedeutet aber nicht das Ende von Biolino. Lass dich überraschen, was ich nach meiner Babypause noch so alles vorhabe. Und auch auf qualitativ hochwertige Spielgruppen im 6. Bezirk müsst ihr in Zukunft nicht verzichten. Denn am 12. Februar 2018 eröffnet in der Sandwirtgasse 13 das Glücksmomente Institut. Ein völlig neues Eltern-Kind-Institut.

Katharina Zauner, selbst Mama der bezaubernden Annabelle, erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum und holt die erfahrenen Spielgruppenleiterinnen Mag. Manuela Nobis und Mag. Martina Novak mit an Bord.

Alle Mamas und Papas dürfen sich also auch weiterhin auf ein buntes Programm mit Spielgruppen, Eltern-Kind-Café, Workshops und Kursen für Klein und Groß freuen.

Und motivierte Spielgruppenleiter/innen, Workshopanbieter/innen und Expert/innen können noch ein paar freie Zeitfenster für ihre Angebote ergattern.

Katharina freut sich auf eure Anfragen über Kooperationen an office@gluecksmomente-institut.at.

Komm zum kostenlosen Schnuppern vorbei

Für alle Mamas und Papas mit einer gültigen Biolino Blockkarte gibt es bis 31.01.2018 eine kostenlose Schnupperstunde im Glücksmomente Institut. Fülle das Formular aus und überzeuge dich vollkommen kostenlos von der Qualität der Glücksmomente Spielgruppen, die im Februar 2018 starten.

Alle Infos über das Glücksmomente Institut findet ihr im WEB, auf FACEBOOK und auf INSTAGRAM.

Alles Liebe für dich und deine Liebsten und vielleicht sehen wir uns ja mal im Eltern-Kind-Cafe im Glücksmomente Institut,

Catrin

 

 

Do

16

Nov

2017

Friede, Freude, Eierkuchen - 3 Tipps für mehr Gelassenheit im (Eltern)Alltag

Von: Bianca Hernandez BSc, Elternpfade – Reisebegleitung für Schwangerschaft und Familie, Spielgruppen und mentale Geburtsvorbereitung im Biolino

Hallo liebe Mama, lieber Papa,

Im heutigen Artikel geht’s um dich! Und darum dir drei Ideen mitzugeben wie du dir a la Pippi Langstrumpf, die Welt so machst, wie sie dir gefällt. Du denkst dir jetzt vielleicht: „Wie? Wie soll das bitte gehen? Es gibt doch so viele Dinge und Umstände an denen ich einfach nichts ändern kann.“ Und ja, du hast Recht es gibt viele äußere Umstände, an denen man von außen nichts ändern kann.

 

Allerdings gibt es eben immer die Möglichkeit an sich selbst zu justieren und damit auch in der äußeren Welt Änderung zu schaffen. Nachdem wir uns ja immer in einem System (Familie, Beziehung, Arbeit…) befinden, bringt jede kleine Veränderung an uns selbst, auch Veränderung in unserem Umfeld.

Jede Veränderung an uns selbst, bringt auch Veränderung in unserem Umfeld.

Das kann man sich vorstellen wie bei einem Uhrwerk, das aus vielen Zahnrädern zusammengesetzt ist. Und genau wie bei diesem Uhrwerk hat jedes Zahnrad eine Aufgabe und bewegt bzw. beeinflusst die anderen Zahnräder und somit auch das was am Ende herauskommt, in dem Fall eben die Uhrzeit.

 

Aber nun weg von den theoretischen Bildern, hin zum spannenderen Teil, nämlich was man denn so an sich verändern kann um mehr von dem zu bekommen, was man eigentlich möchte.

 

Also los geht’s!

Wie geht’s dir heute?

Gut? Müde? Traurig? Glücklich? Gestresst? Überarbeitet? Oder total entspannt? Irgendwie geht’s uns immer. Manchmal nehmen wir das bewusster war, und manchmal stecken wir so in unseren eingefahrenen Alltagsdingen drinnen, dass wir gar nicht so genau bemerken, was sich in unserer Gefühlswelt eigentlich so abspielt. Aus dem Mentaltraining weiß man, dass es unsere Gedanken sind, die zu Gefühlen bzw. Emotionen führen. Die Emotionen sind es wiederum die unsere Handlungen bzw. Aktionen bewirken und die gesetzten Aktionen liefern dann die Ergebnisse. Diese Ergebnisse sehen und spüren wir in unserem Leben.

Nr. 1 Gedanken beobachten und aktiv wählen

Ein supernützliches Werkzeug ist es einfach mal seine Gedanken zu beobachten und bewusst wahrzunehmen, was eigentlich gerade da ist. Bist du gestresst? Spürst du, dass dein Puls steigt, weil dein Kind aus unerfindlichen Gründen weint und nicht damit aufhört? Oder hast du einen Termin und dein kleiner Liebling, will und will einfach genau jetzt keine frische Windel angezogen bekommen? Das sind die Momente, in denen unsere Gedanken unsere körperlichen Reaktionen maßgeblich steuern. Die Stresskaskade, die da durch unsere Gedanken gestartet wird, setzt sich auch in unserem Körper fort und wenn ein bestimmter Punkt überschritten ist, ist es oft eine echte Herausforderung aus dem einmal gestarteten Programm auszusteigen. Aber das Gute ist, es gibt immer Möglichkeiten.

 

Eine davon ist es den Gedanken, die gerade da sind einfach mal nur Beachtung zu schenken. So etwas wie „Wow, ich bin grad echt gestresst.“  oder „Ich weiß grad gar nicht, was ich machen soll. Ich brauch einen Moment zum Nachdenken.“ Allein das aktive Durchdenken dieser Sätze wird dir Erleichterung verschaffen, weil du sie aus dem Unbewussten in dein Tagesbewusstsein geholt hast. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nun in der Position bist zu entscheiden, ob dir diese Gedanken hilfreich sind oder eben nicht. In etwa so: „Ok, also ich bin grade echt gestresst. Aha, das sehe ich, will ich das aber auch?“ Und die Antwort wird wahrscheinlich Nein sein.

Entwickle deine persönliche Superkraft - nämlich die Wahl deiner Gedanken!

Hier greift der Grundsatz Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Abgesehen, davon dass du natürlich schon unglaublich super und voll cool und überhaupt unglaublich bist, gibt es meistens noch Bereiche in denen man sich verbessern kann, oder? Und sich aktiv auszusuchen, was einen beeinflusst und was nicht, grenzt doch schon fast an eine Superkraft, die einem das Leben definitiv erleichtert, was meinst du? 

 

Also probier es mal aus: Gedanken wahrnehmen, aktiv durchdenken und entscheiden, ob du sie haben möchtest oder nicht. 

Nr. 2 Muster durchbrechen

Wenn du das tust, was du immer getan hast, wirst du bekommen was du immer bekommen hast. (Tony Robbins)

 

Dieser Satz ist genauso schlau, wie einfach, findest du nicht auch? Denn es macht einfach Sinn, dass gleicher Input immer die mehr oder weniger gleichen Ergebnisse bringen wird. Was heißt das aber für den Elternalltag, bitte? Es heißt, dass du mal schauen könntest, wo dir immer wieder ähnliche Situationen begegnen, die dir nicht gefallen, dir unangenehm sind oder dich stressen. Und dann versuch mal genau das Gegenteil zu machen. 

 

Du ärgerst dich grad, weil dein Partner/in nach der Arbeit wieder mal auf die Couch fällt, anstatt sich dir, dem Kinde oder dem Haushalt zuzuwenden? Dann mach doch mal etwas, was du sonst nie machen würdest.

 

 

Stell dich vor sie/ihn hin und singe ein Lied für deine bessere Hälfte, mach einen Scherz oder wirf dich selbst auch genüsslich auf die Couch. Das Ergebnis ist bestimmt ein anderes als du sonst immer bekommen hast. Schau es dir an und überlege, ob das Ergebnis so war wie du es dir wünscht und wenn nicht, dann probiere beim nächsten Mal was Neues. 

Neues Verhalten führt zu neuen Ergebnissen

Je öfter wir neue Dinge ausprobieren, desto kreativer wird unser Gehirn wieder, das sich einfach schon daran gewöhnt hat in, über die Jahre etablierten Gedankenfahrbahnen zu verkehren. Früher oder später wird dein Geist auch die passende Lösung finden für das, was du gerne hättest.

 

Das Wichtige ist es auszuprobieren und nicht aufzuhören. Dir wird es damit besser gehen, weil du dich dann gedanklich nicht mehr zum hilflosen Opfer der Umstände machst, sondern aktiv dein Leben erschaffst.

Nr. 3 Dankbarkeit zu einer Routine werden lassen

Schenkt man den führenden Weltreligionen, vielen Lebenscoaches und noch viel mehr Büchern über positive Psychologie Glauben, ist Dankbarkeit eine Medizin, die uns allen guttut. Und ja es stimmt, Dankbarkeit ist ein Gefühl, dass uns auch in den schwersten Momenten helfen kann. Doch warum nur in schwierigen Situationen darauf besinnen? Unser Gehirn ist plastisch und nach dem Grundsatz die Energie fließt dorthin wo die Aufmerksamkeit liegt, werden deine Gedanken und Gefühle positiv geprägt, wenn du dir regelmäßig die Dinge ins Gedächtnis rufst für die du dankbar bist. 

Dankbarkeit verschönert dein Leben, probiers mal aus!

Eine sehr schöne und ganz einfache Routine, die deine Welt verändern kann, ist es jeden Abend vor dem Schlafen gehen darüber nachzudenken, wofür du an diesem Tag dankbar bist. Wird am Ende des Tages noch einmal der Fokus auf diese positiven Dinge gelenkt, veränderst du dadurch auch die Wahrnehmung, der weniger schönen Ereignisse. Du erschaffst dir also deine positive Welt. Cool, oder? Und diese Übung ist auch ein wunderschönes Ritual für Kinder, denn es hilft ihnen den Fokus auf die schönen Dinge zu lenken und prägt somit ihre gesamte Gedankenstruktur. Ein Geschenk von dem sie später bestimmt einmal profitieren werden.

 

Also probiers mal aus. Im Stillen für dich, aber auch mit deinen Kindern oder deinem Partner. Ich bin mir sicher, dass es etwas verändern wird.

 

So nun sind wir schon am Ende dieses Blogartikels, danke dir, dass du dran geblieben bist und darüber nachdenkst wie du dein Leben und das deiner Familie positiv verändern kannst. Dafür hast du definitiv ein großes Kompliment verdient. Ich wünsche dir viel Spaß, Lachen und Zufriedenheit in deinem Leben.

Mehr von Elternpfade gefällig?

Wenn dir gefallen hat was du hier gelesen hast, dann schau doch mal auf der Elternpfade Webseite vorbei. Demnächst startet die zweite Runde unserer Spielgruppen (Babystunde & Ministunde) für Kinder von 0-2,5 Jahre im Biolino Institut und ich freu mich darauf, viele von Euch kennenzulernen.

 

 

Hast du Fragen, Kommentare, Verbesserungsvorschläge, dann melde dich gerne  unter hallo@elternpfade.at.

Fr

10

Nov

2017

Entspannt einkaufen und danach das Wochenende mit den Kindern genießen!

Von: Mag. Andrea Krall, Tierischer Kreativgarten - Sinnesspielgruppe für Kinder

It's beginning to look a lot like Christmas…

Schneller als uns lieb ist, ist Weihnachten da. Dann beginnt wieder der große Einkaufsmarathon. Wir laufen herum, hasten von Geschäft zu Geschäft und trinken vielleicht noch schnell einen Punsch im Vorbeigehen. Das alleine klingt schon stressig, aber was machen Mama und Papa, wenn noch etwas besorgt werden muss?

 

Sich mit den Kindern am Einkaufssamstag in die Menschenmassen zu wagen, ist mehr als stressig und nur online bestellen, geht oft auch nicht.

 

Für Eltern die ihren Kindern und sich selbst diesen Stress ersparen möchten, gibt es jetzt die Samstags-Workshops im Biolino.

 

Während die Kinder kreativ sind, haben Mama und Papa genügend Zeit, um Besorgungen zu machen. Das entspannt Eltern und Kind. Die Kinder, weil sie nicht mit in die Menschenmassen müssen und stattdessen Spaß haben dürfen. Die Eltern, da sie wissen, dass sie schneller mit ihren Einkäufen fertig sind und dann das restliche Wochenende für ihre Kinder Zeit haben.

 

Ihr wollt aber eigentlich gemeinsam mit euren Kindern basteln? Kein Problem, wir basteln auch Dinge, die die Kinder später mit euch gemeinsam ausprobieren können.

 

So gibt es für das restliche Wochenende auch noch Spiel und Spaß.

(Wenn ein Elternteil gerne mitbasteln möchte, ist es aber natürlich trotzdem willkommen.)

 

Die Termine und weiteren Informationen findest du hier

Wir freuen uns auf dich und deine Kinder.

Di

03

Okt

2017

Kleine Herzen voll großer Gefühle

Theresa Hauck, Kleinkindpädagogin

Wissenswertes zur emotionalen Entwicklung von Kleinkindern und zu den Möglichkeiten, sie darin zu unterstützen

Schon frisch geschlüpfte Babys erleben intensive Gefühle, sind aber noch fast zur Gänze auf die Unterstützung von außen – also die Regulation durch ihre Bezugspersonen - angewiesen. Wenn ein Baby laut zu schreien beginnt, dann weiß es selbst nur, dass sich da gerade etwas überhaupt nicht gut anfühlt. Es kann allerdings noch nicht feststellen, wo das Problem liegt und auch nicht, was geschehen müsste, dass es ihm wieder besser geht. Das Baby ist hier ganz auf Mama und Papa angewiesen, die im Idealfall erkennen, was das Baby nun braucht und ihm das auch geben können.

Stress - ein unangenehmes Durcheinander im Kopf

Bei der Geburt sind bei Babys vor allem jene Hirnregionen schon fertig ausgebildet, die sie sehr instinktiv, heftig und rasch auf Impulse antworten lassen. Das Stresssystem von Babys und auch Kleinkindern wird schnell hochgefahren und lässt sie auf vermeintliche Kleinigkeiten stark reagieren. Das ergibt durchaus Sinn: Es schützt sie, verhindert, dass sie übersehen oder vergessen werden, und führt die Bezugspersonen rasch herbei. Bis das Kind Hilfe von Mama oder Papa erhält, geht es ihm aber gar nicht gut. Mit einem voll hochgefahrenen Stresssystem ist nicht zu spaßen! Für die Eltern sind die dann teilweise sehr heftigen Gefühlsausbrüche der Kleinen nicht immer gut nachvollziehbar.

 

Wenn sich ein Kleinkind schreiend und tobend auf den Fußboden wirft, dann tut es das niemals, weil es seine Eltern quälen oder blamieren möchte! Es ist zu 100 % auf deren Fürsorge und Zuwendung angewiesen. Diese möchte es bestimmt nicht verlieren! Das Kind ist lediglich mit der Situation überfordert und braucht Hilfe von Mama und Papa!

 

Kleine Kinder – große Wut

Die „Trotzphasen“ (wie sie früher oft genannt wurden) können bei allen Kindern vorkommen und sind nicht als Hinweis auf falsche Erziehung durch die Eltern zu werten. Nicht alle Kinder durchlaufen diese Phasen jedoch in gleicher Intensität. Manche Kinder reagieren sehr heftig auf kleine Frustrationen, andere wirken allgemein eher gelassen. Erlebt ein Kind immer wieder sehr heftige Gefühlsausbrüche, dann braucht es aber die Unterstützung seiner Bezugspersonen. Die eigenständige Gefühlsregulation kann das Kind dadurch erlernen, dass die Eltern ihm bei negativen Gefühlen beistehen, klar in ihren Forderungen bleiben, aber Verständnis für seinen Frust zeigen. Während eines Wutanfalles helfen keine langen Erklärungen und Argumente. Viel eher sollte man nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ vorgehen. Wenige, klare Worte, mit ruhiger Stimme gesprochen, unterstützen das Kind dabei, sich wieder zu beruhigen. Wenn die größte Wut überwunden ist, können Bezugspersonen dem Kind Ideen anbieten, um seine Laune wieder zu heben.

Hier ein kleines Beispiel zu hilfreicher, emotionaler Unterstützung eines Kleinkindes:

 

Ein Ärgernis folgt auf das nächste. Es ist zum Verzweifeln! Erst räumt Mama die Maiskekse weg und sagt, es wären genug gewesen, dann fällt zweimal der Stapelturm um und danach nimmt Mama Felix auch noch das Ladekabel aus der Hand, welches er auf dem Wohnzimmertisch entdeckt hatte. Felix platzt schon fast vor Wut.

 

Wir alle kennen Gefühlszustände wie jenen, in welchem sich Felix in dieser Situation zu befinden scheint. Wir wissen: sich so zu fühlen, das ist mehr als unangenehm! Noch sehr viel unangenehmer als für uns, ist solch ein Empfinden jedoch für den 22 Monate alten Buben, der sich dieser Situation so völlig ausgeliefert erlebt. Er fühlt sich schlecht! Er weiß jedoch weder warum genau das so ist, noch was er dagegen tun könnte. Hier ist Felix noch ganz auf die Regulation und Unterstützung durch seine Eltern angewiesen.

Glücklicherweise hat Felix eine feinfühlige Mama, die das an diesem Tag gleich erkennt, sich selbst emotional gerade gut darauf einlassen kann und ihn fast instinktiv unterstützt.

 

Sie beugt sich zu Felix, der nun stampfend und weinend am Boden steht, hinunter und benennt seine Gefühle mit den Worten: „Oje, das ist kein guter Tag heute. Jetzt bist du schon richtig wütend. Das kann ich an deinem Gesicht erkennen.“

 

Felix bekommt so nicht nur eine Bezeichnung für seinen Gefühlszustand, sondern erhält auch gleich die Rückmeldung darüber, woran andere Personen seine Gefühle erkennen können. Den Gesichtsausdruck von Felix, den seine Mutter beschreibt, spiegelt sie ihm auch zurück. Während sie spricht, verzieht sie ebenfalls Mund und Augenbrauen. Auch dadurch erhält Felix Informationen, die ihm helfen, seine Emotionen besser einzuordnen und zu verstehen.

 

Seine Mama hilft Felix darüber hinaus auch bei der Regulation seiner Wut, indem sie meint: „Ich denke, dann müssen wir etwas Anderes finden, was genauso spannend ist. Das Ladekabel ist gefährlich und kann leicht kaputt werden. Wollen wir vielleicht mal wieder die Schienen aufbauen? Das haben wir lange nicht gemacht.

 

Sie versucht Felix aus der unangenehmen Gefühlslage herauszuhelfen, indem sie ihm etwas Aufmunterndes anbietet, von dem sie annimmt, dass es ihm gefallen könnte.

Das Gesicht von Felix entspannt sich, er schaut seine Mama an, nickt und geht mit ihr zur Spielzeugkiste.

 

Wenn Kinder verstehen, was genau da in ihnen vorgeht, wenn Gefühle sie überkommen, und wenn sie diese auch regulieren können, dann haben die Kinder viele kleine Fertigkeiten erworben, die für ein zufriedenes Aufwachsen in unserer Gesellschaft ganz essenziell sind. So sind sie ihren Emotionen nicht mehr hilflos ausgeliefert, sondern können ihr eigenes Empfinden ganz selbstwirksam mit beeinflussen.

           

Im Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, in denen ihr eure Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung unterstützen könnt. Einen weiteren kleinen Grundstein legen wir in der Plauderherzen-Gruppe im Biolino. Hier hören und erleben die Kinder, dass es Gefühle gibt, wie sie benannt werden und was man bei schlechten Gefühlen eventuell tun kann, um sich wieder besser zu fühlen.

                                                                     

Wir treffen uns immer dienstags und plaudern darüber, was jeder von uns so auf dem Herzen hat. Alle Infos zu meiner Plauderherzen Gruppe findest du hier. Und meine Kinderspaß Gruppe findest du hier

 

Kommt vorbei, ich freu mich auf euch!

Theresa

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Fr

04

Nov

2016

Die Master Mum in dir

Von Mag. Ruth Bernhardt, R-SOURCE.at, Coaching, Kinesiologie, Reiki

 

Ich erinnere mich noch so gut als wäre es gestern gewesen. An die Geburt meines Sohnes. An meine Geburt als Mama…

 

Ich weiß noch so genau, wie verunsichert ich war. Was ist denn jetzt richtig? Was ist falsch? Was tut meinem Kind gut? Wie schade ich ihm vielleicht total?

 

Konkret: Wie wickel ich mein Kind denn am Besten? (Stoff? Wegwerfwindeln?) Wie füttere ich mein Kind denn am Besten? (Stillen nach Bedarf? Stillen nach bestimmtem Rhythmus?) Wann beginne ich mit Beikost? (und dann: mit welcher? und: wie?) Wie krieg ich das mit dem Schlafen hin? (Herumtragen? Oder nicht? Schlafzeiten-Tagebuch? Schlaf-Programm?) Trage ich im Tuch oder in einer Trage? Oder doch lieber im Kinderwagen? Soll ich in einen Babykurs? Und wenn ja, dann in welchen? Ab wann darf denn eine Babysitterin auf mein Kind aufpassen? Ab welchem Alter darf ich denn mit meinem Kind verreisen? In welcher Kinderkrippe melde ich mein Kind an? Und für welches Alter? etc.etc.etc.etc.

 

Ich hatte wahnsinnig viel gelesen und mich über viel informiert….aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mich gerade das noch hilfloser machte. Irgendwer behauptete ja immer das Gegenteil von dem, was ich gerade noch für richtig hielt. Ich hatte das Gefühl: egal, wie ich es mache - irgendwie ist es dann ja doch falsch!

 

Und ich hatte mein Kind schon nicht so auf die Welt bringen können, wie ich es für „optimal“ empfunden hätte….nein, mein Sohn kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. In meiner Vorstellung einer „perfekten Mama“ musste ich dann also zumindest ab sofort alles richtig machen….

Den Druck, den ich mir damit selbst auferlegte, kann man sich vorstellen…pfuh.

 

Das Projekt „perfekte Mama“ konnte eigentlich auch nur schiefgehen…denn wer würde mir jemals bescheinigen, dass ich alles richtig mache? Wer würde mir das Zertifikat „perfekt“ denn ausstellen? Was ist denn auch überhaupt schon perfekt? Wer entscheidet das?

Ich merkte: So fühlt sich das nicht gut an für mich - irgendetwas muss ich verändern!

 

Und ich entdeckte für mich, dass nur ein einziger Mensch entscheiden konnte, wie ich mich als Mama fühle, welchen Weg ich als Mama gehen möchte und welche Entscheidungen ich treffe – ICH :-)

 

Und dass – wenn alles, was ich tue, für irgendwen falsch sein kann, auch alles für irgendwen richtig sein kann. Kommt ja nur auf die Perspektive an :-))

 

Und das aller Wichtigste: dass ich als Mama mit so viel natürlicher Intuition und Weisheit ausgestattet bin, dass ich gut spüre, was für mich und mein Kind gut ist bzw. uns gut tut. Ich darf mich auf diese Intuition verlassen. Ich darf ihr wirklich vertrauen. Und auch darauf, dass ich die richtige Unterstützung im richtigen Moment finde, falls ich mal unsicher bin.

 

In jeder einzelnen Mama steckt diese Intuition, diese innere Weisheit, dieses Bauchgefühl. Sie ist sozusagen unser „Werkzeug“ als Mama. Oft haben wir aber aufgehört, ihr zu vertrauen, auf sie zu hören. Weil wir sie vielleicht längere Zeit vernachlässigt haben. Oder nicht glauben können, dass in uns selbst etwas so wertvolles steckt. Oder weil wir uns mit alten Glaubenssätzen und Denkmustern selbst so blockieren, dass wir sie quasi übertönen.

 

Die MasterMum Gruppe begleitet dich genau dort wieder hin….zu deinem eigenen, individuellen Weg als Mama – und als Frau! Zu einem Weg, den du kraftvoll gehen kannst, auf dem es DIR gut geht. Denn dann kannst du auch kraftvoll Mama sein. Frau. Partnerin.

 

Die Termine für 2017 findest du hier!

 

♥ Jede Mama ist herzlich willkommen ♥

 

Schreib einfach ein Mail an ruth@r-source.at oder eine Nachricht über Facebook (https://www.facebook.com/beMasterMum). Dort findest du auch alle Termine und Infos.

 

♥♥♥ Tu, was dir gut tut ♥♥♥

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Di

12

Dez

2017

Ich verabschiede mich in die Babypause

Das Biolino Institut schließt Ende Jänner seine Pforten

Was für ein spannendes Jahr 2017 doch war. Eine Achterbahn der Gefühle, voller anstehender Entscheidungen, großer Veränderungen, trauriger Schicksalsschläge und ganz wunderbarer Momente.

Gerade sitze ich in der Schweiz, schaue den dicken Schneeflocken zu, wie sie vom Himmel tanzen und ein kleines Wunder stupst gegen meine Bauchdecke. Ein Gefühl, so unbeschreiblich schön, dass ich platzen könnte vor Liebe und Freude. Ein Gefühl, das ich erahnte, aber nun, da sich unser sehnlichster Wunsch erfüllt hat, noch viel intensiver ist, als ich es mir jemals erträumt habe. Ein Gefühl, das mich sofort alle meine Prioritäten neu ordnen ließ.

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

(Hermann Hesse)

Und da sind wir, beim bezaubernden Anfang. Dem Anfang neuen Lebens, der für mich ein ganz natürliches Ende einer Zeit bedeutet, in der ich mich voller Freude mehr um andere, als um mich und meine Familie gekümmert habe. Eine intensive, wunderschöne Zeit, die mich wachsen ließ und die mich so reich beschenkt hat. Dafür möchte ich allen Biolino Mamas, Papas und Kindern danken. Ich nehme so viele schöne Erinnerungen an euch und eure Kinder mit und werde mich stets überglücklich an unsere gemeinsame Zeit zurück erinnern.

Das Glücksmomente Institut eröffnet

Das Ende des Biolino Institutes bedeutet aber nicht das Ende von Biolino. Lass dich überraschen, was ich nach meiner Babypause noch so alles vorhabe. Und auch auf qualitativ hochwertige Spielgruppen im 6. Bezirk müsst ihr in Zukunft nicht verzichten. Denn am 12. Februar 2018 eröffnet in der Sandwirtgasse 13 das Glücksmomente Institut. Ein völlig neues Eltern-Kind-Institut.

Katharina Zauner, selbst Mama der bezaubernden Annabelle, erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum und holt die erfahrenen Spielgruppenleiterinnen Mag. Manuela Nobis und Mag. Martina Novak mit an Bord.

Alle Mamas und Papas dürfen sich also auch weiterhin auf ein buntes Programm mit Spielgruppen, Eltern-Kind-Café, Workshops und Kursen für Klein und Groß freuen.

Und motivierte Spielgruppenleiter/innen, Workshopanbieter/innen und Expert/innen können noch ein paar freie Zeitfenster für ihre Angebote ergattern.

Katharina freut sich auf eure Anfragen über Kooperationen an office@gluecksmomente-institut.at.

Komm zum kostenlosen Schnuppern vorbei

Für alle Mamas und Papas mit einer gültigen Biolino Blockkarte gibt es bis 31.01.2018 eine kostenlose Schnupperstunde im Glücksmomente Institut. Fülle das Formular aus und überzeuge dich vollkommen kostenlos von der Qualität der Glücksmomente Spielgruppen, die im Februar 2018 starten.

Alle Infos über das Glücksmomente Institut findet ihr im WEB, auf FACEBOOK und auf INSTAGRAM.

Alles Liebe für dich und deine Liebsten und vielleicht sehen wir uns ja mal im Eltern-Kind-Cafe im Glücksmomente Institut,

Catrin

 

 

Do

16

Nov

2017

Friede, Freude, Eierkuchen - 3 Tipps für mehr Gelassenheit im (Eltern)Alltag

Von: Bianca Hernandez BSc, Elternpfade – Reisebegleitung für Schwangerschaft und Familie, Spielgruppen und mentale Geburtsvorbereitung im Biolino

Hallo liebe Mama, lieber Papa,

Im heutigen Artikel geht’s um dich! Und darum dir drei Ideen mitzugeben wie du dir a la Pippi Langstrumpf, die Welt so machst, wie sie dir gefällt. Du denkst dir jetzt vielleicht: „Wie? Wie soll das bitte gehen? Es gibt doch so viele Dinge und Umstände an denen ich einfach nichts ändern kann.“ Und ja, du hast Recht es gibt viele äußere Umstände, an denen man von außen nichts ändern kann.

 

Allerdings gibt es eben immer die Möglichkeit an sich selbst zu justieren und damit auch in der äußeren Welt Änderung zu schaffen. Nachdem wir uns ja immer in einem System (Familie, Beziehung, Arbeit…) befinden, bringt jede kleine Veränderung an uns selbst, auch Veränderung in unserem Umfeld.

Jede Veränderung an uns selbst, bringt auch Veränderung in unserem Umfeld.

Das kann man sich vorstellen wie bei einem Uhrwerk, das aus vielen Zahnrädern zusammengesetzt ist. Und genau wie bei diesem Uhrwerk hat jedes Zahnrad eine Aufgabe und bewegt bzw. beeinflusst die anderen Zahnräder und somit auch das was am Ende herauskommt, in dem Fall eben die Uhrzeit.

 

Aber nun weg von den theoretischen Bildern, hin zum spannenderen Teil, nämlich was man denn so an sich verändern kann um mehr von dem zu bekommen, was man eigentlich möchte.

 

Also los geht’s!

Wie geht’s dir heute?

Gut? Müde? Traurig? Glücklich? Gestresst? Überarbeitet? Oder total entspannt? Irgendwie geht’s uns immer. Manchmal nehmen wir das bewusster war, und manchmal stecken wir so in unseren eingefahrenen Alltagsdingen drinnen, dass wir gar nicht so genau bemerken, was sich in unserer Gefühlswelt eigentlich so abspielt. Aus dem Mentaltraining weiß man, dass es unsere Gedanken sind, die zu Gefühlen bzw. Emotionen führen. Die Emotionen sind es wiederum die unsere Handlungen bzw. Aktionen bewirken und die gesetzten Aktionen liefern dann die Ergebnisse. Diese Ergebnisse sehen und spüren wir in unserem Leben.

Nr. 1 Gedanken beobachten und aktiv wählen

Ein supernützliches Werkzeug ist es einfach mal seine Gedanken zu beobachten und bewusst wahrzunehmen, was eigentlich gerade da ist. Bist du gestresst? Spürst du, dass dein Puls steigt, weil dein Kind aus unerfindlichen Gründen weint und nicht damit aufhört? Oder hast du einen Termin und dein kleiner Liebling, will und will einfach genau jetzt keine frische Windel angezogen bekommen? Das sind die Momente, in denen unsere Gedanken unsere körperlichen Reaktionen maßgeblich steuern. Die Stresskaskade, die da durch unsere Gedanken gestartet wird, setzt sich auch in unserem Körper fort und wenn ein bestimmter Punkt überschritten ist, ist es oft eine echte Herausforderung aus dem einmal gestarteten Programm auszusteigen. Aber das Gute ist, es gibt immer Möglichkeiten.

 

Eine davon ist es den Gedanken, die gerade da sind einfach mal nur Beachtung zu schenken. So etwas wie „Wow, ich bin grad echt gestresst.“  oder „Ich weiß grad gar nicht, was ich machen soll. Ich brauch einen Moment zum Nachdenken.“ Allein das aktive Durchdenken dieser Sätze wird dir Erleichterung verschaffen, weil du sie aus dem Unbewussten in dein Tagesbewusstsein geholt hast. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nun in der Position bist zu entscheiden, ob dir diese Gedanken hilfreich sind oder eben nicht. In etwa so: „Ok, also ich bin grade echt gestresst. Aha, das sehe ich, will ich das aber auch?“ Und die Antwort wird wahrscheinlich Nein sein.

Entwickle deine persönliche Superkraft - nämlich die Wahl deiner Gedanken!

Hier greift der Grundsatz Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Abgesehen, davon dass du natürlich schon unglaublich super und voll cool und überhaupt unglaublich bist, gibt es meistens noch Bereiche in denen man sich verbessern kann, oder? Und sich aktiv auszusuchen, was einen beeinflusst und was nicht, grenzt doch schon fast an eine Superkraft, die einem das Leben definitiv erleichtert, was meinst du? 

 

Also probier es mal aus: Gedanken wahrnehmen, aktiv durchdenken und entscheiden, ob du sie haben möchtest oder nicht. 

Nr. 2 Muster durchbrechen

Wenn du das tust, was du immer getan hast, wirst du bekommen was du immer bekommen hast. (Tony Robbins)

 

Dieser Satz ist genauso schlau, wie einfach, findest du nicht auch? Denn es macht einfach Sinn, dass gleicher Input immer die mehr oder weniger gleichen Ergebnisse bringen wird. Was heißt das aber für den Elternalltag, bitte? Es heißt, dass du mal schauen könntest, wo dir immer wieder ähnliche Situationen begegnen, die dir nicht gefallen, dir unangenehm sind oder dich stressen. Und dann versuch mal genau das Gegenteil zu machen. 

 

Du ärgerst dich grad, weil dein Partner/in nach der Arbeit wieder mal auf die Couch fällt, anstatt sich dir, dem Kinde oder dem Haushalt zuzuwenden? Dann mach doch mal etwas, was du sonst nie machen würdest.

 

 

Stell dich vor sie/ihn hin und singe ein Lied für deine bessere Hälfte, mach einen Scherz oder wirf dich selbst auch genüsslich auf die Couch. Das Ergebnis ist bestimmt ein anderes als du sonst immer bekommen hast. Schau es dir an und überlege, ob das Ergebnis so war wie du es dir wünscht und wenn nicht, dann probiere beim nächsten Mal was Neues. 

Neues Verhalten führt zu neuen Ergebnissen

Je öfter wir neue Dinge ausprobieren, desto kreativer wird unser Gehirn wieder, das sich einfach schon daran gewöhnt hat in, über die Jahre etablierten Gedankenfahrbahnen zu verkehren. Früher oder später wird dein Geist auch die passende Lösung finden für das, was du gerne hättest.

 

Das Wichtige ist es auszuprobieren und nicht aufzuhören. Dir wird es damit besser gehen, weil du dich dann gedanklich nicht mehr zum hilflosen Opfer der Umstände machst, sondern aktiv dein Leben erschaffst.

Nr. 3 Dankbarkeit zu einer Routine werden lassen

Schenkt man den führenden Weltreligionen, vielen Lebenscoaches und noch viel mehr Büchern über positive Psychologie Glauben, ist Dankbarkeit eine Medizin, die uns allen guttut. Und ja es stimmt, Dankbarkeit ist ein Gefühl, dass uns auch in den schwersten Momenten helfen kann. Doch warum nur in schwierigen Situationen darauf besinnen? Unser Gehirn ist plastisch und nach dem Grundsatz die Energie fließt dorthin wo die Aufmerksamkeit liegt, werden deine Gedanken und Gefühle positiv geprägt, wenn du dir regelmäßig die Dinge ins Gedächtnis rufst für die du dankbar bist. 

Dankbarkeit verschönert dein Leben, probiers mal aus!

Eine sehr schöne und ganz einfache Routine, die deine Welt verändern kann, ist es jeden Abend vor dem Schlafen gehen darüber nachzudenken, wofür du an diesem Tag dankbar bist. Wird am Ende des Tages noch einmal der Fokus auf diese positiven Dinge gelenkt, veränderst du dadurch auch die Wahrnehmung, der weniger schönen Ereignisse. Du erschaffst dir also deine positive Welt. Cool, oder? Und diese Übung ist auch ein wunderschönes Ritual für Kinder, denn es hilft ihnen den Fokus auf die schönen Dinge zu lenken und prägt somit ihre gesamte Gedankenstruktur. Ein Geschenk von dem sie später bestimmt einmal profitieren werden.

 

Also probiers mal aus. Im Stillen für dich, aber auch mit deinen Kindern oder deinem Partner. Ich bin mir sicher, dass es etwas verändern wird.

 

So nun sind wir schon am Ende dieses Blogartikels, danke dir, dass du dran geblieben bist und darüber nachdenkst wie du dein Leben und das deiner Familie positiv verändern kannst. Dafür hast du definitiv ein großes Kompliment verdient. Ich wünsche dir viel Spaß, Lachen und Zufriedenheit in deinem Leben.

Mehr von Elternpfade gefällig?

Wenn dir gefallen hat was du hier gelesen hast, dann schau doch mal auf der Elternpfade Webseite vorbei. Demnächst startet die zweite Runde unserer Spielgruppen (Babystunde & Ministunde) für Kinder von 0-2,5 Jahre im Biolino Institut und ich freu mich darauf, viele von Euch kennenzulernen.

 

 

Hast du Fragen, Kommentare, Verbesserungsvorschläge, dann melde dich gerne  unter hallo@elternpfade.at.

Fr

10

Nov

2017

Entspannt einkaufen und danach das Wochenende mit den Kindern genießen!

Von: Mag. Andrea Krall, Tierischer Kreativgarten - Sinnesspielgruppe für Kinder

It's beginning to look a lot like Christmas…

Schneller als uns lieb ist, ist Weihnachten da. Dann beginnt wieder der große Einkaufsmarathon. Wir laufen herum, hasten von Geschäft zu Geschäft und trinken vielleicht noch schnell einen Punsch im Vorbeigehen. Das alleine klingt schon stressig, aber was machen Mama und Papa, wenn noch etwas besorgt werden muss?

 

Sich mit den Kindern am Einkaufssamstag in die Menschenmassen zu wagen, ist mehr als stressig und nur online bestellen, geht oft auch nicht.

 

Für Eltern die ihren Kindern und sich selbst diesen Stress ersparen möchten, gibt es jetzt die Samstags-Workshops im Biolino.

 

Während die Kinder kreativ sind, haben Mama und Papa genügend Zeit, um Besorgungen zu machen. Das entspannt Eltern und Kind. Die Kinder, weil sie nicht mit in die Menschenmassen müssen und stattdessen Spaß haben dürfen. Die Eltern, da sie wissen, dass sie schneller mit ihren Einkäufen fertig sind und dann das restliche Wochenende für ihre Kinder Zeit haben.

 

Ihr wollt aber eigentlich gemeinsam mit euren Kindern basteln? Kein Problem, wir basteln auch Dinge, die die Kinder später mit euch gemeinsam ausprobieren können.

 

So gibt es für das restliche Wochenende auch noch Spiel und Spaß.

(Wenn ein Elternteil gerne mitbasteln möchte, ist es aber natürlich trotzdem willkommen.)

 

Die Termine und weiteren Informationen findest du hier

Wir freuen uns auf dich und deine Kinder.

Di

03

Okt

2017

Kleine Herzen voll großer Gefühle

Theresa Hauck, Kleinkindpädagogin

Wissenswertes zur emotionalen Entwicklung von Kleinkindern und zu den Möglichkeiten, sie darin zu unterstützen

Schon frisch geschlüpfte Babys erleben intensive Gefühle, sind aber noch fast zur Gänze auf die Unterstützung von außen – also die Regulation durch ihre Bezugspersonen - angewiesen. Wenn ein Baby laut zu schreien beginnt, dann weiß es selbst nur, dass sich da gerade etwas überhaupt nicht gut anfühlt. Es kann allerdings noch nicht feststellen, wo das Problem liegt und auch nicht, was geschehen müsste, dass es ihm wieder besser geht. Das Baby ist hier ganz auf Mama und Papa angewiesen, die im Idealfall erkennen, was das Baby nun braucht und ihm das auch geben können.

Stress - ein unangenehmes Durcheinander im Kopf

Bei der Geburt sind bei Babys vor allem jene Hirnregionen schon fertig ausgebildet, die sie sehr instinktiv, heftig und rasch auf Impulse antworten lassen. Das Stresssystem von Babys und auch Kleinkindern wird schnell hochgefahren und lässt sie auf vermeintliche Kleinigkeiten stark reagieren. Das ergibt durchaus Sinn: Es schützt sie, verhindert, dass sie übersehen oder vergessen werden, und führt die Bezugspersonen rasch herbei. Bis das Kind Hilfe von Mama oder Papa erhält, geht es ihm aber gar nicht gut. Mit einem voll hochgefahrenen Stresssystem ist nicht zu spaßen! Für die Eltern sind die dann teilweise sehr heftigen Gefühlsausbrüche der Kleinen nicht immer gut nachvollziehbar.

 

Wenn sich ein Kleinkind schreiend und tobend auf den Fußboden wirft, dann tut es das niemals, weil es seine Eltern quälen oder blamieren möchte! Es ist zu 100 % auf deren Fürsorge und Zuwendung angewiesen. Diese möchte es bestimmt nicht verlieren! Das Kind ist lediglich mit der Situation überfordert und braucht Hilfe von Mama und Papa!

 

Kleine Kinder – große Wut

Die „Trotzphasen“ (wie sie früher oft genannt wurden) können bei allen Kindern vorkommen und sind nicht als Hinweis auf falsche Erziehung durch die Eltern zu werten. Nicht alle Kinder durchlaufen diese Phasen jedoch in gleicher Intensität. Manche Kinder reagieren sehr heftig auf kleine Frustrationen, andere wirken allgemein eher gelassen. Erlebt ein Kind immer wieder sehr heftige Gefühlsausbrüche, dann braucht es aber die Unterstützung seiner Bezugspersonen. Die eigenständige Gefühlsregulation kann das Kind dadurch erlernen, dass die Eltern ihm bei negativen Gefühlen beistehen, klar in ihren Forderungen bleiben, aber Verständnis für seinen Frust zeigen. Während eines Wutanfalles helfen keine langen Erklärungen und Argumente. Viel eher sollte man nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ vorgehen. Wenige, klare Worte, mit ruhiger Stimme gesprochen, unterstützen das Kind dabei, sich wieder zu beruhigen. Wenn die größte Wut überwunden ist, können Bezugspersonen dem Kind Ideen anbieten, um seine Laune wieder zu heben.

Hier ein kleines Beispiel zu hilfreicher, emotionaler Unterstützung eines Kleinkindes:

 

Ein Ärgernis folgt auf das nächste. Es ist zum Verzweifeln! Erst räumt Mama die Maiskekse weg und sagt, es wären genug gewesen, dann fällt zweimal der Stapelturm um und danach nimmt Mama Felix auch noch das Ladekabel aus der Hand, welches er auf dem Wohnzimmertisch entdeckt hatte. Felix platzt schon fast vor Wut.

 

Wir alle kennen Gefühlszustände wie jenen, in welchem sich Felix in dieser Situation zu befinden scheint. Wir wissen: sich so zu fühlen, das ist mehr als unangenehm! Noch sehr viel unangenehmer als für uns, ist solch ein Empfinden jedoch für den 22 Monate alten Buben, der sich dieser Situation so völlig ausgeliefert erlebt. Er fühlt sich schlecht! Er weiß jedoch weder warum genau das so ist, noch was er dagegen tun könnte. Hier ist Felix noch ganz auf die Regulation und Unterstützung durch seine Eltern angewiesen.

Glücklicherweise hat Felix eine feinfühlige Mama, die das an diesem Tag gleich erkennt, sich selbst emotional gerade gut darauf einlassen kann und ihn fast instinktiv unterstützt.

 

Sie beugt sich zu Felix, der nun stampfend und weinend am Boden steht, hinunter und benennt seine Gefühle mit den Worten: „Oje, das ist kein guter Tag heute. Jetzt bist du schon richtig wütend. Das kann ich an deinem Gesicht erkennen.“

 

Felix bekommt so nicht nur eine Bezeichnung für seinen Gefühlszustand, sondern erhält auch gleich die Rückmeldung darüber, woran andere Personen seine Gefühle erkennen können. Den Gesichtsausdruck von Felix, den seine Mutter beschreibt, spiegelt sie ihm auch zurück. Während sie spricht, verzieht sie ebenfalls Mund und Augenbrauen. Auch dadurch erhält Felix Informationen, die ihm helfen, seine Emotionen besser einzuordnen und zu verstehen.

 

Seine Mama hilft Felix darüber hinaus auch bei der Regulation seiner Wut, indem sie meint: „Ich denke, dann müssen wir etwas Anderes finden, was genauso spannend ist. Das Ladekabel ist gefährlich und kann leicht kaputt werden. Wollen wir vielleicht mal wieder die Schienen aufbauen? Das haben wir lange nicht gemacht.

 

Sie versucht Felix aus der unangenehmen Gefühlslage herauszuhelfen, indem sie ihm etwas Aufmunterndes anbietet, von dem sie annimmt, dass es ihm gefallen könnte.

Das Gesicht von Felix entspannt sich, er schaut seine Mama an, nickt und geht mit ihr zur Spielzeugkiste.

 

Wenn Kinder verstehen, was genau da in ihnen vorgeht, wenn Gefühle sie überkommen, und wenn sie diese auch regulieren können, dann haben die Kinder viele kleine Fertigkeiten erworben, die für ein zufriedenes Aufwachsen in unserer Gesellschaft ganz essenziell sind. So sind sie ihren Emotionen nicht mehr hilflos ausgeliefert, sondern können ihr eigenes Empfinden ganz selbstwirksam mit beeinflussen.

           

Im Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, in denen ihr eure Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung unterstützen könnt. Einen weiteren kleinen Grundstein legen wir in der Plauderherzen-Gruppe im Biolino. Hier hören und erleben die Kinder, dass es Gefühle gibt, wie sie benannt werden und was man bei schlechten Gefühlen eventuell tun kann, um sich wieder besser zu fühlen.

                                                                     

Wir treffen uns immer dienstags und plaudern darüber, was jeder von uns so auf dem Herzen hat. Alle Infos zu meiner Plauderherzen Gruppe findest du hier. Und meine Kinderspaß Gruppe findest du hier

 

Kommt vorbei, ich freu mich auf euch!

Theresa

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Fr

04

Nov

2016

Die Master Mum in dir

Von Mag. Ruth Bernhardt, R-SOURCE.at, Coaching, Kinesiologie, Reiki

 

Ich erinnere mich noch so gut als wäre es gestern gewesen. An die Geburt meines Sohnes. An meine Geburt als Mama…

 

Ich weiß noch so genau, wie verunsichert ich war. Was ist denn jetzt richtig? Was ist falsch? Was tut meinem Kind gut? Wie schade ich ihm vielleicht total?

 

Konkret: Wie wickel ich mein Kind denn am Besten? (Stoff? Wegwerfwindeln?) Wie füttere ich mein Kind denn am Besten? (Stillen nach Bedarf? Stillen nach bestimmtem Rhythmus?) Wann beginne ich mit Beikost? (und dann: mit welcher? und: wie?) Wie krieg ich das mit dem Schlafen hin? (Herumtragen? Oder nicht? Schlafzeiten-Tagebuch? Schlaf-Programm?) Trage ich im Tuch oder in einer Trage? Oder doch lieber im Kinderwagen? Soll ich in einen Babykurs? Und wenn ja, dann in welchen? Ab wann darf denn eine Babysitterin auf mein Kind aufpassen? Ab welchem Alter darf ich denn mit meinem Kind verreisen? In welcher Kinderkrippe melde ich mein Kind an? Und für welches Alter? etc.etc.etc.etc.

 

Ich hatte wahnsinnig viel gelesen und mich über viel informiert….aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mich gerade das noch hilfloser machte. Irgendwer behauptete ja immer das Gegenteil von dem, was ich gerade noch für richtig hielt. Ich hatte das Gefühl: egal, wie ich es mache - irgendwie ist es dann ja doch falsch!

 

Und ich hatte mein Kind schon nicht so auf die Welt bringen können, wie ich es für „optimal“ empfunden hätte….nein, mein Sohn kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. In meiner Vorstellung einer „perfekten Mama“ musste ich dann also zumindest ab sofort alles richtig machen….

Den Druck, den ich mir damit selbst auferlegte, kann man sich vorstellen…pfuh.

 

Das Projekt „perfekte Mama“ konnte eigentlich auch nur schiefgehen…denn wer würde mir jemals bescheinigen, dass ich alles richtig mache? Wer würde mir das Zertifikat „perfekt“ denn ausstellen? Was ist denn auch überhaupt schon perfekt? Wer entscheidet das?

Ich merkte: So fühlt sich das nicht gut an für mich - irgendetwas muss ich verändern!

 

Und ich entdeckte für mich, dass nur ein einziger Mensch entscheiden konnte, wie ich mich als Mama fühle, welchen Weg ich als Mama gehen möchte und welche Entscheidungen ich treffe – ICH :-)

 

Und dass – wenn alles, was ich tue, für irgendwen falsch sein kann, auch alles für irgendwen richtig sein kann. Kommt ja nur auf die Perspektive an :-))

 

Und das aller Wichtigste: dass ich als Mama mit so viel natürlicher Intuition und Weisheit ausgestattet bin, dass ich gut spüre, was für mich und mein Kind gut ist bzw. uns gut tut. Ich darf mich auf diese Intuition verlassen. Ich darf ihr wirklich vertrauen. Und auch darauf, dass ich die richtige Unterstützung im richtigen Moment finde, falls ich mal unsicher bin.

 

In jeder einzelnen Mama steckt diese Intuition, diese innere Weisheit, dieses Bauchgefühl. Sie ist sozusagen unser „Werkzeug“ als Mama. Oft haben wir aber aufgehört, ihr zu vertrauen, auf sie zu hören. Weil wir sie vielleicht längere Zeit vernachlässigt haben. Oder nicht glauben können, dass in uns selbst etwas so wertvolles steckt. Oder weil wir uns mit alten Glaubenssätzen und Denkmustern selbst so blockieren, dass wir sie quasi übertönen.

 

Die MasterMum Gruppe begleitet dich genau dort wieder hin….zu deinem eigenen, individuellen Weg als Mama – und als Frau! Zu einem Weg, den du kraftvoll gehen kannst, auf dem es DIR gut geht. Denn dann kannst du auch kraftvoll Mama sein. Frau. Partnerin.

 

Die Termine für 2017 findest du hier!

 

♥ Jede Mama ist herzlich willkommen ♥

 

Schreib einfach ein Mail an ruth@r-source.at oder eine Nachricht über Facebook (https://www.facebook.com/beMasterMum). Dort findest du auch alle Termine und Infos.

 

♥♥♥ Tu, was dir gut tut ♥♥♥

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