Fr

04

Nov

2016

Die Master Mum in dir

Von Mag. Ruth Bernhardt, R-SOURCE.at, Coaching, Kinesiologie, Reiki

 

Ich erinnere mich noch so gut als wäre es gestern gewesen. An die Geburt meines Sohnes. An meine Geburt als Mama…

 

Ich weiß noch so genau, wie verunsichert ich war. Was ist denn jetzt richtig? Was ist falsch? Was tut meinem Kind gut? Wie schade ich ihm vielleicht total?

 

Konkret: Wie wickel ich mein Kind denn am Besten? (Stoff? Wegwerfwindeln?) Wie füttere ich mein Kind denn am Besten? (Stillen nach Bedarf? Stillen nach bestimmtem Rhythmus?) Wann beginne ich mit Beikost? (und dann: mit welcher? und: wie?) Wie krieg ich das mit dem Schlafen hin? (Herumtragen? Oder nicht? Schlafzeiten-Tagebuch? Schlaf-Programm?) Trage ich im Tuch oder in einer Trage? Oder doch lieber im Kinderwagen? Soll ich in einen Babykurs? Und wenn ja, dann in welchen? Ab wann darf denn eine Babysitterin auf mein Kind aufpassen? Ab welchem Alter darf ich denn mit meinem Kind verreisen? In welcher Kinderkrippe melde ich mein Kind an? Und für welches Alter? etc.etc.etc.etc.

 

Ich hatte wahnsinnig viel gelesen und mich über viel informiert….aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mich gerade das noch hilfloser machte. Irgendwer behauptete ja immer das Gegenteil von dem, was ich gerade noch für richtig hielt. Ich hatte das Gefühl: egal, wie ich es mache - irgendwie ist es dann ja doch falsch!

 

Und ich hatte mein Kind schon nicht so auf die Welt bringen können, wie ich es für „optimal“ empfunden hätte….nein, mein Sohn kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. In meiner Vorstellung einer „perfekten Mama“ musste ich dann also zumindest ab sofort alles richtig machen….

Den Druck, den ich mir damit selbst auferlegte, kann man sich vorstellen…pfuh.

 

Das Projekt „perfekte Mama“ konnte eigentlich auch nur schiefgehen…denn wer würde mir jemals bescheinigen, dass ich alles richtig mache? Wer würde mir das Zertifikat „perfekt“ denn ausstellen? Was ist denn auch überhaupt schon perfekt? Wer entscheidet das?

Ich merkte: So fühlt sich das nicht gut an für mich - irgendetwas muss ich verändern!

 

Und ich entdeckte für mich, dass nur ein einziger Mensch entscheiden konnte, wie ich mich als Mama fühle, welchen Weg ich als Mama gehen möchte und welche Entscheidungen ich treffe – ICH :-)

 

Und dass – wenn alles, was ich tue, für irgendwen falsch sein kann, auch alles für irgendwen richtig sein kann. Kommt ja nur auf die Perspektive an :-))

 

Und das aller Wichtigste: dass ich als Mama mit so viel natürlicher Intuition und Weisheit ausgestattet bin, dass ich gut spüre, was für mich und mein Kind gut ist bzw. uns gut tut. Ich darf mich auf diese Intuition verlassen. Ich darf ihr wirklich vertrauen. Und auch darauf, dass ich die richtige Unterstützung im richtigen Moment finde, falls ich mal unsicher bin.

 

In jeder einzelnen Mama steckt diese Intuition, diese innere Weisheit, dieses Bauchgefühl. Sie ist sozusagen unser „Werkzeug“ als Mama. Oft haben wir aber aufgehört, ihr zu vertrauen, auf sie zu hören. Weil wir sie vielleicht längere Zeit vernachlässigt haben. Oder nicht glauben können, dass in uns selbst etwas so wertvolles steckt. Oder weil wir uns mit alten Glaubenssätzen und Denkmustern selbst so blockieren, dass wir sie quasi übertönen.

 

Die MasterMum Gruppe begleitet dich genau dort wieder hin….zu deinem eigenen, individuellen Weg als Mama – und als Frau! Zu einem Weg, den du kraftvoll gehen kannst, auf dem es DIR gut geht. Denn dann kannst du auch kraftvoll Mama sein. Frau. Partnerin.

 

Die Termine für 2017 findest du hier!

 

♥ Jede Mama ist herzlich willkommen ♥

 

Schreib einfach ein Mail an ruth@r-source.at oder eine Nachricht über Facebook (https://www.facebook.com/beMasterMum). Dort findest du auch alle Termine und Infos.

 

♥♥♥ Tu, was dir gut tut ♥♥♥

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Do

13

Okt

2016

Achtsamkeit im Alltag

Von Natascha Unger, Qi Gong und Achtsamkeits-Trainerin mit eigenen Kursen im Biolino Institut

Kannst du dich hier wiedererkennen?

Der Wecker klingelt und gleich gehst du gedanklich den Tag terminlich durch. Du hüpfst schnell unter die Dusche, isst eine Kleinigkeit, machst die Kinder fertig für Kindergarten und Schule und fährst in die Arbeit. Hast du auch den Ausflug nicht vergessen und das Mitteilungsheft unterschrieben? Am Weg in die Arbeit beantwortest du die ersten Sms- und Whats App-Nachrichten. Am Arbeitsplatz warten (wie immer) viel zu viele Aufgaben. Du beantwortest Mails und führst während dessen das ein oder andere Telefonat. Zwischendurch isst du schnell zu Mittag und notierst dir gedanklich schon die Einkaufsliste fürs Abendessen. Und war da nicht noch der Kinderarzttermin und die Theateraufführung des Ältesten? Dienstschluss: du holst die Kinder ab, kümmerst dich um ihre Hausaufgaben und kochst nebenbei. Irgendwann möchtest du auch noch etwas Sport hineinquetschen und dich mit Freunden treffen oder vielleicht noch kurz dem Hobby nachgehen. Ach, und für den Partner solltest du ja eigentlich auch etwas Zeit übrig haben. Jeden Tag das gleiche - irgendwann fällst du todmüde ins Bett.

Beim Blick auf den Kalender stellst du überrascht fest, dass das Jahr bald wieder zu Ende geht. Was hast du alles erlebt? Das eine oder andere fällt dir noch ein, vieles schon gar nicht mehr. Im Urlaub hast du alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, immer mit dem Blick auf die Uhr, damit sich alles geplante ausgeht und du ja nichts versäumst. Und hoppla, schon war die entspannteste Zeit im Jahr vorbei und du sehnst dich gleich am ersten Tag in der Arbeit wieder nach dem nächsten Urlaub.

 

Gefangen im Hamsterrad

Wer kennt diese oder ähnliche Situationen nicht? Die Beanspruchungen des Alltags werden immer größer und die dauernde Erreichbarkeit lässt uns kaum zur Ruhe kommen. Die Zeit für dich selbst hast du (wenn überhaupt noch vorhanden) zu kurzen Momenten degradiert. Dein Körper rebelliert regelmäßig, was du aber entweder ignorierst oder mit kurzfristigen Maßnahmen abstellst – du hast ja keine Zeit um krank zu sein. Ab und zu kommen jedoch diese Momente, diese ganz leisen Stimmen, die dir sagen, dass alles zu viel ist, dass es nicht mehr schaffbar ist. Du sackst erschöpft zusammen und für kurze Zeit gewinnen die aufgestauten Emotionen die Oberhand. Aber bald hast du dich wieder unter Kontrolle. Weiter geht’s! Schwäche darf doch nicht gezeigt werden und die anderen schaffen es ja auch.

Möchtest du dieser täglichen Spirale entkommen und mehr Wert in dein Leben bringen? Ich lege dir Achtsamkeit wärmend ans Herz. Sie stellt für die Bewältigung dieser Beanspruchungen eine große Hilfe dar.

 

Was heißt Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Das Grundprinzip dabei ist: es darf alles so sein, wie es ist – ohne es zu bewerten. All unsere Wahrnehmungen werden vom Gehirn aufgrund der im Laufe unseres Lebens gemachten Erfahrungen interpretiert und bewertet. Bei Achtsamkeit geht man wieder zurück zu den Sinnen und versucht dabei, diese Bewertung des Gehirns auszuschalten bzw. sich dessen bewusst zu werden. Das bedeutet, zu fühlen, zu schmecken, zu hören, zu riechen und den Körper wahrzunehmen ohne es gleich wieder in einer vorgefertigten Schublade abzulegen. Das ist jedoch schwieriger als man vermuten würde, denn diese automatisierte Interpretation des Gehirns dauert ungefähr 1/10 000 Sekunde!

 

Wie praktiziert man Achtsamkeit?

Es geht bei der Achtsamkeit vor allem darum, sich selbst und allem rundherum bewusst zu werden. Dies funktioniert am besten über unsere Sinne. Ein gutes Beispiel ist achtsam zu essen: wirklich jeden Bissen genießen, wahrnehmen, wie etwas schmeckt, wie sich das Essen auf der Zunge anfühlt, usw., und dabei vollkommen bei dieser einen Sache zu sein und nicht nebenbei Zeitung lesen, fernsehen, telefonieren, usw.

Tägliche Hausarbeiten nicht als Muss ansehen, sondern diese bewusst durchführen, beim Geschirr abwaschen nicht gleichzeitig telefonieren, beim Bügeln sich nicht vom Fernseher berieseln lassen, beim Hausputz ganz bewusst die Gedanken abschalten, sich nur darauf konzentrieren, was man gerade tut und wie es sich anfühlt.

 

Ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass die besten Ideen gerade in solchen Momenten auftauchen, wo es in deinem

Kopf ganz ruhig ist.

Achtsamkeit am Morgen

Beginne den Tag mit Achtsamkeit: springe nach dem der Wecker geläutet hat nicht gleich hektisch auf, sondern bleibe ein paar Minuten im Bett liegen. Atme bewusst ein und aus und spüre in deinen Körper hinein. Es wird dir gut tun, den Tag mit Entschleunigung zu startet!

Deine Ich-Zeiten im Alltag

Wenn du ein Mensch mit vollem Terminkalender bist, empfiehlt es sich, Ich-Zeiten darin einzutragen. Egal wie viel Zeit du dir dafür nimmst, wichtig dabei ist nur, dass du sie ungestört verbringen kannst.
Zum Beispiel mit Meditation, Bodyscan, Entspannungstechniken oder meditativen Bewegungsformen, wie Qi Gong, Taijiquan oder Yoga. Hierbei kannst du Energie tanken, die du für den Alltag nur allzu gut brauchen kannst.

 

Hör auf dich und deinen Körper

Einer der wichtigsten Faktoren ist, auf seinen eigenen Körper zu hören und zu spüren, was einem gut tut und was nicht. Nimm bewusst wahr, wie du dich fühlst. Sowohl körperliche Beschwerden (die ja immer Warnzeichen sind) als auch deine Gefühle, solltest du nicht ignorieren. Nimm sie ernst und akzeptiere, dass sie da sind. So kann eine Loslösung davon beginnen.

 

Overload im Gehirn

Unser Gehirn produziert rund 60.000 Gedanken pro Tag. Diese sind meist entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft angesiedelt. Die Vergangenheit kann nicht mehr verändert werden, auch wenn man es noch so gerne möchte, und die Zukunft lässt sich nicht wirklich beeinflussen. Es hilft dir auch nicht, wenn du dir über etwas Sorgen machst, was vielleicht auch niemals eintreffen wird.

 

Hinterfrage deine Termine und Aufgaben

  • Wie viel davon muss wirklich sein?
  • Kannst du einigen Terminen weniger Zeit widmen?
  • Müssen manche Aufgaben wirklich getan werden?

 

Viel hängt dabei von deiner Einstellung ab: es macht nun mal einen großen Unterschied, ob man zur Arbeit gehen MUSS – man braucht ja schließlich (immer mehr) Geld für die vielen (vielleicht auch unnötigen?) Dinge des Lebens – oder ob man sich dazu entscheidet, heute in die Arbeit zu gehen, weil man es MÖCHTE (um sich gewisse Annehmlichkeiten leisten zu können).

 

Hinterfrage deine Prioritäten

  • Was ist wichtig für mich und warum?
  • Gibt es vielleicht Dinge in meinem Leben, die nur deswegen einen großen Stellenwert haben, weil es die gesellschaftlichen Regeln vorschreiben? 
  • Wie viel tue ich nur deswegen, weil ich von Perfektionismus getrieben werde?
  • Was ist vielleicht nur deswegen bedeutend für mich, weil es mir von den Medien suggeriert wird?
  • Wie viel kann ich einfach loslassen in meinem Leben, ohne dass es mir wirklich fehlen würde?

 

Das alles hört sich in der Theorie sehr leicht an: einfach all die unnötigen Gedanken und jahrelang bestehenden, festgefahrenen Muster loslassen. In der Praxis ist dies doch ein schwieriger und langwieriger Prozess, der sich aber auf alle Fälle auszahlt.

Stress lässt sich in unserem heutigen Leben kaum noch vermeiden.
Den Unterschied machen jedoch die Sichtweise und die jeweilige Art des Umgangs mit diesem.

 

SOS-Achtsamkeitsübung

Wenn dir mal wieder tausend Gedanken im Gehirn herumspuken und du vollkommen gefangen bist im Hamsterrad, dann halte einfach mal kurz inne, spüre in deinen Körper hinein und nimm deinen Atem bewusst wahr, ohne ihn dabei kontrollieren zu wollen.
Das führt dich sehr schnell zurück in das Hier und Jetzt. Lass alles so sein wie es nun mal gerade ist. Auch wenn es ganz anders ist, als du es gerne hättest.

 

Das Gegenteil von der Achtsamkeit ist der innere Widerstand: sei freundlich und sanft zu dir selbst, lass deinen Perfektionismus mal außen vor, beurteile oder verurteile dich nicht, sondern lass Raum für Akzeptanz, Wertschätzung und Respekt dir selbst gegenüber.

 

Ganz wesentlich dabei ist: bleib realistisch! Es funktioniert am Anfang nur sehr schwer, die Gedanken bei den alltäglichen Arbeiten, die normalerweise automatisch ablaufen, zu beruhigen oder bei Entspannungstechniken den mentalen Lärm abzuschalten. Es ist in der Arbeit oder in der Familie nicht immer machbar, sich nur auf diese eine Aufgabe zu konzentrieren und manchmal stürzt nun mal gerade alles auf einen ein – aber das ist auch in Ordnung. 

Fang mit Kleinigkeiten an und mit der Zeit, wenn es dir etwas leichter fällt, wird sich deine Achtsamkeit automatisch ausweiten. Dabei ist es wichtig, dass du dich selbst beobachtest und auch liebevoll wahrnimmst, wenn es nicht funktioniert. Auch das ist Achtsamkeit.

Ich freu mich, dich in meinem Qi Gong Kurs begrüßen zu dürfen, oder dich beim Biolino Baby-Café zu sehen.

 

Alles Liebe,

Natascha

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Mo

13

Jun

2016

Marte Meo durch die Brille einer Ergotherapeutin

Von Sonja Mauczka, BSc, Ergotherapeutin und Studentin der Marte-Meo-TherapeutInnenausbildung

Wie Beratung aussehen kann, um dich und dein Kind im Familienalltag zu unterstützen

Dein Kind ist liebenswert, aber folgende Gedanken sind dir bekannt:

  • Ich stoße im Alltag an meine Grenzen.
  • Schöne Momente werden von anstrengenden dominiert.
  • Das Spielen wird zur Belastung.
  • Mein Kind kommt mit anderen Kindern nicht gut zurecht.
  • Mein Kind ist oft aggressiv.
  • Ich möchte mein Kind in der Entwicklung unterstützen, nur wie?

Entwicklung passiert

Zum Glück ist das Dazulernen genetisch vorprogrammiert. Im Normalfall lernt dein Kind in dem Moment, wo es mit seiner Umwelt in Verbindung tritt.

Individuelle Entwicklungsförderung - Kinder sind Menschen, Kinder sind Individuen

Es gibt kein allgemein gültiges 5-Punkte-Rezept für die gezielte Entwicklungsförderung. Allerdings sind Parameter bekannt, die die Entwicklung des Kindes begünstigen (z.B.: ein liebevolles Umfeld). 

Die gezielte Entwicklungsförderung richtet sich in der Ergotherapie nach dem, was ein Kind noch lernen kann, um bestmöglich im Alltag zurecht zu kommen. Das können Bereiche sein, wie beispielsweise das soziale Verhalten, die Motorik oder die Aufmerksamkeit. So individuell wie (d)ein Kind ist, so individuell kann auch die Entwicklungsförderung aussehen. 

Wenn Sorgen im Familienalltag überhand nehmen, ist es ratsam, professionelle Unterstützung heranzuziehen. Marte Meo ist eine Form der professionellen Unterstützung und Begleitung.

Marte Meo bietet professionelle Unterstützung

Marte Meo dient dazu, entwicklungsförderliche Momente zu finden und zu vermehren. Diese Momente passieren im Alltag deines Kindes (z.B. beim Spielen, beim Anziehen, beim Baden). Etwas knifflig – die entwicklungsförderlichen Situationen sind manchmal sehr kurz und unscheinbar. Deswegen arbeite ich anhand von Videos, um diese Situationen zu analysieren und für dich greifbar zu machen.

Durch unsere Gespräche kannst du bewusst mit deinem Kind im Familienalltag in Verbindung treten und die Entwicklungsunterstützung mitgestalten. Das ist meist sehr schön und spannend zugleich, vor allem wenn du schon kleine Erfolge auf den Video-Bildern erkennen kannst.

Deine Rolle als Elternteil

Du bist einerseits ExpertIn, wenn es um dein geliebtes Kind geht. Andererseits hast du gute Möglichkeiten, etwaigen Problemen entgegenzuwirken, weil du viel Zeit im Alltag deines Kindes verbringst. Kurz: Du bist eine starke Ressource, wenn es um gezielte Entwicklungsförderung geht. 

Vorteile von Marte Meo, aus der Sicht einer Ergotherapeutin

Als Ergotherapeutin stehe ich voll und ganz hinter diesem Ansatz, weil er darauf abzielt, Gelerntes im Alltag anzuwenden und zu integrieren. 

Von der Berufspraxis und aus dem Studium weiß ich: Je besser Menschen Übungen oder Wissen in den Alltag integrieren können, desto länger hält die Wirkung an.

Der Ansatz von Marte Meo ist lösungs- und stärkenorientiert, wodurch die gezielte Entwicklungsförderung richtig Freude bereiten kann – sowohl während der Beratung als auch im Alltag mit deinem Kind. 

Mein Angebot an dich

Ich biete Beratungsgespräche nach der Marte-Meo-Methode an.

Die Beratung findet fortlaufend, nach Terminvereinbarung, mit einem Elternteil statt.

Halt! Warum zum Sonderpreis?

Ich arbeite kostendeckend, da ich mich derzeit in der Endphase der Marte-Meo-TherapeutInnen-Ausbildung befinde (meine Arbeit steht unter Betreuung einer erfahrenen Marte-Meo-Supervisorin). Der Selbstkostenpreis beträgt EUR 25,00 pro Einheit.

(Regulärer Preis liegt bei ca. EUR 65,00 pro Einheit)

Was dafür notwendig ist

  • Wille zur Unterstützung deines Kindes (jeden Alters)
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Analysen von Video-Aufnahmen und gemeinsamen Gesprächen
  • Zeit im Sommer, sodass du dich mit diesem Thema freudvoll und auch regelmäßig auseinandersetzen kannst

 

Ich freue mich auf dich und dein Kind

Sonja Mauczka, BSc

Telefon: 0650 54 56 737

 

Mail: sonja@mauczka.net

Genauere Infos zur Marte-Meo-Methode findest du auf der Webseite von Marte Meo Austria: www.marte-meo.at.

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Do

21

Apr

2016

TCM in aller Kinder-Munde

Kinderernährung nach TCM

von Bianca Hernandez, Dipl. TCM-Kinderenergetikerin

Warum Ernährung nach TCM für Kinder sinnvoll ist und ein paar Fakten, was dich als 5-Elemente-Koch oder -Köchin erwartet.

Ernährung stellt in der traditionellen chinesischen Medizin einen der Grundpfeiler für ein gesundes Leben dar. Denn aus Sicht der TCM liefert uns unsere Nahrung, neben der Atmung, die Energie, die wir zum Leben brauchen.

 

Kennst du das? Du hast so viel gegessen, dass du danach total geplättet bist und dich am liebsten nur noch hinlegen möchtest. Das ist schon ein sehr direkter Hinweis dafür, dass alles, was wir in unseren Körper einfüllen, sich direkt auf uns und unser Energielevel auswirkt.

 

 

Nahrung ist unser Treibstoff

Nicht nur bei uns Erwachsenen hat der „Treibstoff“ Nahrung direkte Auswirkungen. Auch Kinder sind betroffen. Vielleicht sogar in einem noch größeren Ausmaß, denn ein Kind hat im Gegensatz zu uns Großen die zusätzliche „Aufgabe“, körperlich und geistig zu wachsen

Und da kommen wir auch schon zu dem Punkt, warum die Ernährung nach TCM für Kinder wirklich Sinn macht. Der ganzheitliche Ansatz der TCM betrachtet den Menschen nämlich nicht nur als eine untrennbare Einheit von Körper und Geist, sondern auch vor dem Hintergrund der aktuellen Umstände. So sind zum Beispiel das Wetter oder die aktuelle Lebenssituation für unsere Kinder oft besonders beeindruckend, bewegend und manchmal auch eine echte Herausforderung.

 

So kannst du dein Kind durch TCM-Ernährung optimal unterstützen

Ich habe dir hier ein paar einfache Basics zum Ausprobieren zusammen geschrieben.

 

Zwei Grundsätze der TCM sind GLEICHMASS und AUSGEWOGENHEIT.

 

Das bedeutet in der Praxis für dich:

Achte auf regelmäßige Mahlzeiten

Nicht Punkt genau, aber Daumen mal Pi. Achte darauf, dass nicht durchgehend gesnackt wird.

 

Lass, wenn möglich, keine Mahlzeit aus

Regelmäßige Mahlzeiten geben dem Körper die Möglichkeit seinen Rhythmus zu entwickeln. Wissenswert ist, dass Verdauung und Schlaf in einem starken Zusammenhang mit diesem Körperrhythmus stehen.

 

So oft wie möglich frisch zubereitete Mahlzeiten

Die Energie, die der Körper aus der Nahrung gewinnt, hängt unter anderem stark vom Grad der Verarbeitung ab. Je natürlicher die Bestandteile einer Mahlzeit, umso wertvoller ist diese für den Organismus.

 

Bevorzuge warme Speisen

Der Vorgang des Kochens nimmt dem Verdauungstrakt Arbeit ab. Wird das Essen auch noch warm serviert, muss der Körper weniger Energie aufwenden, da er die Nahrung nicht mehr auf Körpertemperatur erwärmen muss.

 

Verwende einfache, regionale und saisonale Nahrungsmittel

Damit ist sichergestellt, dass das Essen zum Klima und zur Jahreszeit passt und dein Kind nicht mit geschmacklichen Eindrücken überflutet wird.

 

 

Die alten Chinesen!

Hast du Lust bekommen, diese einfachen Basics mit deinem Kind auszuprobieren und eure Gesundheit und euer Wohlbefinden zu steigern?

 

Wenn du mehr über TCM-Kinderernährung erfahren möchtest und was die TCM zu den einzelnen Nahrungsmittelgruppen wie Fleisch, Obst und Milch sagt, freue ich mich, wenn du am Montag, den 25.04.2016, beim Biolino Baby-Café vorbei schaust. Ich halte einen kurzen Impulsvortrag zum Thema „TCM-Kinderernährung“, du erhältst konkrete Ideen, wie du den Speiseplan deines Kindes gestalten kannst und ich beantworte gerne deine noch offenen Fragen.

 

Ich freu mich auf dich.

 

Alles Liebe

 

 

Bianca

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Di

12

Apr

2016

Das Biolino Baby-Atelier

Mag. Catrin Fichtinger, Dipl. Pädagogin und Inhaberin von Biolino e.U.

Hilf deinem Baby, die Welt zu be-greifen

„Der eigene Leib ist in der Welt wie das Herz im Organismus.“

(Maurice Merleau-Ponty)

Kennst du das: Dein Kind verteilt den Frühstücksbrei auf der Tischplatte und klatscht voller Freude mit den Händen, dass es nur so spritzt. Es sieht eine Gatschlacke und geht stampfend mitten durch. Und wenn du es nach dem Baden eincremen willst, hilft es eifrig mit und verteilt die Creme überall am Wickeltisch.  

 

Das Matschen und Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien ist ein Grundbedürfnis deines Kindes. So be-greift es die Welt und kann sie später auf einer höheren Ebene verstehen. Kinder denken handelnd. Das heißt ihr Tun ist gleichzusetzen mit dem, was wir Erwachsene unter „Lernen“ verstehen. 

In den ersten Lebensjahren lernen junge Menschen so viel wie nie wieder in ihrem Leben. Alles, was wir schon kennen, erfahren sie zum ersten Mal. Vollkommen unvoreingenommen erfühlen, erschmecken, erriechen, beschauen und be-greifen sie die Welt. Kleine Forscher*innen, die sich ihr Urteil erst bilden müssen. Manche furchtlos, andere skeptisch – jede*r in einem individuellen Tempo. Dabei benutzen sie ihren ganzen Körper und alle Sinne, um Zusammenhänge zu be-greifen, Ursache und Wirkung zu erforschen und ihre Umgebung zu entdecken. Wenn du dich zurücknimmst und das Tun deines Kindes beobachtest, wirst du rasch erkennen, dass es vollkommen eigenständig sein stetig wachsendes Repertoire an Fähigkeiten erweitert. 

Ein kleines Beispiel: Dein Kind spielt wochenlang mit einer Dose, dreht sie in alle Richtungen, schüttelt, wirft und rollt sie. Und eines Tages geht der Deckel der Dose auf. Das Erstaunen über die neu entdeckte Funktionsweise und die Freude darüber motivieren dein Kind, weiterhin die Welt du erforschen. 

Jedes Spielen ist auch Lernen und das geht am besten in einer vertrauten Umgebung.

Biolino Baby-Atelier, Sandkiste für Kleinkinder in Wien
Sandkiste mit sauberem Spielsand und jeder Menge Material zum Experimentieren

„Wie fühlt sich Sand zwischen meinen Zehen an? Was passiert, wenn ich Farben mische? Wie schmeckt Heu und wie eigentlich Knete?“

 

Die Welt mit dem ganzen Körper und allen Sinnen zu erfahren, ist der erste Schritt dazu, sie zu verstehen.

Biolino Baby-Atelier, natürliche Sinneserfahrungen für Kleinkinder
Sägespäne verändern die Konsistenz

„Wenn ich mit heller Farbe auf das Holz male, sieht man meine Spuren kaum. Trocknet die Farbe auf meiner Haut, ziept das. Mische ich die Sägespäne mit Farbe, entsteht ein dicker Brei. Setze ich mich in das Heubecken, piekst das auf den Beinen und am Po.“ 

Ich lade dich und dein Kind ein, das Biolino Baby-Atelier zu besuchen.

An einem Tag in der Woche bereite ich für dein Kind den idealen Ort vor, damit es die die wichtigsten Primärerfahrungen machen kann. Dein Kind wird völlig selbstständig die Materialbeschaffenheit und das Materialverhalten unterschiedlichster Naturmaterialien erforschen und dabei elementare physikalische Experimente durchführen.

 

Und wie beim Beispiel mit der Dose gilt auch hier: Spielerisch lernen funktioniert am besten, wenn man der eigenen Entdeckerlust regelmäßig nachgeht.

 

Ich schaffe deinem Kind einen Raum, in dem es seinem Urbedürfnis nach Exploration nachkommen kann. Dafür koche ich morgens aus 100% biologischen Zutaten Farbe, die frei von Konservierungsstoffen ist. Dein Kind kann auf Stoff, Papier, Karton, einer Spiegelfläche und unterschiedlichen Holzflächen malen. Außerdem gibt es im Biolino Baby-Atelier eine Sandkiste und eine Naturmaterialienkiste mit Heu, Baumrinde, Nüssen, Bockerl, Steinen und allem, was ich Interessantes in der freien Natur finde. Am Ende kann dein Kind bei uns baden und planschen.

 

Biolino Baby-Atelier, Sandkiste für Kleinkinder
Sandkiste mit Schüttmaterialien
Biolino Baby-Atelier, Naturmaterialien-Kiste für Kleinkinder
Naturmaterialien-Kiste für die kleinen Entdecker*innen

Das Biolino Baby-Atelier ist der ideale Ort für dich, wenn du deinem Kind ein Entdecken mit allen Sinnen möglichen machen willst, dafür zuhause aber verständlicherweise die Flexibilität fehlt. Ein Esstisch schrumpft eben nicht plötzlich zusammen, nur weil man Platz für eine Sandburg braucht. Und wer mag schon die Couchlandschaft mit Folie abdecken, bevor der Nachwuchs mit Biofarben matschen kann? Alles das ist im Biolino möglich. Und das Schönste daran ist: Während ihr vergnügt und um viele Erfahrungen reicher nach Hause geht, kümmere ich mich ums Aufräumen. 

 

Hier findest du alle weiteren Informationen.

Biolino Baby-Atelier, Bio-Farben für Kleinkinder
Vorher
Biolino Baby-Atelier, Bio-Farben für Kleinkinder
Nachher

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